Handyverträge mit Auszahlung bieten dem Mobilfunkkunden beim Vertragsabschluss eine attraktive Guthabenszahlung auf sein Konto. Je nach Grundvertrag können hier schon mehrere hundert Euro für den Kunden herauskommen. Generell gibt es zwei Optionen: Tarife mit Handy oder nur der Tarif. Die letztere Variante ist dann besonders interessant, wenn noch ein funktionstüchtiges Handy vorhanden ist und nur eine neue SIM-Karte mit einem neuen Tarif benötigt wird.
Die Tarife mit Barauszahlung gibt es für alle Tarifvarianten - also für den klassischen Laufzeittarif mit einer Mindestvertragsdauer von 24 Monaten und Grundgebühr bzw. Mindestumsatz, für Discounttarife und für Flatrates. Sie werden für alle in Deutschland erhältlichen Mobilfunknetze angeboten, darunter E Plus, T-Mobile, Vodafone und O2. Die neuen Laufzeittarife sind trotz der langen Vertragsdauer sehr attraktiv, denn bei vielen Anbietern im Internet können die Verträge ohne Aktivierungs- und Anschlussgebühr abgeschlossen werden. Bei Handyverträgen mit Auszahlung gibt es auch Angebote mit zwei Handys. Damit können beispielsweise Paare netzintern zu einem besonders günstigen Minutenpreis telefonieren. Die Handy-Duo-Angebote mit zwei Verträgen und zwei Handys bieten die höchsten Auszahlungsbeträge.
Auszahlungen gibt es auch für Verträge mit neuen Handys und neuem Tarif. Die Kunden können ihr Handy dabei von den bekannten Handyunternehmen wählen, beispielsweise von Nokia, Samsung, Motorola oder Sony Ericsson. Der Auszahlungsbetrag wird bei den meisten Anbietern ein bis zwei Wochen nach der Aktivierung der SIM-Karte auf das Konto des Mobilfunkkunden netto ausgezahlt. Dort kann es dann entweder zur Abbuchung der monatlichen Handykosten genutzt werden oder für andere Zwecke. Einige Anbieter gewähren die Auszahlung jedoch auch nur als Gesprächsguthaben, das mit den Telefon- oder SMS-Kosten verrechnet wird, bis das gesamte Guthaben aufgebraucht ist.
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